SAS - Sachsen Anhalt Sicherung

Erfahrene Sicherungsaufsichtskraft bei sa-sicherung.de

Eine zuverlässige und erfahrene Sicherungsaufsichtskraft ist für den reibungslosen Ablauf und Organisation der Sicherungsmaßnahmen zuständig. Im Gegensatz zum Sicherungsposten, der für die Durchführung der Sicherheitsmaßnahmen zuständig ist, ist die Sicherungsaufsichtskraft quasi als Bauleitung tätig. Aus diesem Grund muss eine Sicherheitsaufsichtskraft mindestens ein Jahr die Tätigkeit des Sicherheitspostens ausführen. Erst dann kann aufgrund der dort erworbenen Erfahrungen mit zusätzlicher Fortbildungsanweisung die Ausbildung zur Sicherungsaufsichtskraft begonnen werden.

Eine der wichtigsten Aufgaben ist die der Sicherheitseinweisung. Hier wird etwa in einem Meeting die aktuelle Situation der Bahnsicherung oder Baustellensicherung sowie die Einteilung der Arbeitskräfte besprochen.

Der Verantwortungsbereich der Sicherungsaufsichtskraft

Die Sicherungsaufsichtskraft muss sich immer den aktuellen Gegebenheiten der jeweiligen Baustelle anpassen. Das heißt er muss vorher anhand der Größe die Anzahl der zu installierenden Sicherungswerkzeuge und Sicherungskräfte kalkulieren. Ist der abzusichernde Bereich sehr groß und weitläufig, ist die reibungslose Sicherung nicht mehr vollständig gewährt, sodass auf eine verstärkte Sicherung und Achtsamkeit dringend geachtet werden muss.

Ist der zu sichernde Bereich, die sogenannte Annäherungsstrecke analysiert, kann die Sicherungsaufsichtskraft seinen Sicherungsposten einweisen. Eine einkalkulierte Räumzeit beinhaltet die Zeit, in der sich ein am Gleis arbeitendes Team in ausreichender Zeit von der Gefahrenstelle entfernen kann.

Die Sicherungsaufsichtskraft als Bindeglied

Die Aufsichtskraft übernimmt quasi den Status eines Vermittlers, der als Bindeglied zwischen Bauleitung und Arbeitskräften fungiert. So muss er auch bei zwei voneinander unabhängigen Bahnbaustellen vermitteln. Ist beispielsweise nicht geklärt, in welchem Tonsignal die jeweilige Baustelle vor einem herannahendem Zug gewarnt wird, weiß niemand wo der Zug herfährt. Es muss also auf zwei unterschiedliche Tonsignale des automatisches Warnsystems geachtet werden, damit eindeutig klar ist welche Baustelle betroffen ist. Auch muss er dafür sorgen, dass etwa die zwei nebeneinanderliegenden Baustellen jeweils für sich selbst gesichert sind. Es ist also in diesem Fall erstens eine Gesamtsicherung sowie eine individuelle Sicherung notwenig.

Ist die geplante Absicherung der Stelle durch den Auftraggeber verändert, so muss die Aufsichtskraft seine Arbeitskräfte dementsprechend auf die Änderungen ansprechen und neu einweisen.